Willkommen beim NABU Fronhausen/Lahn e.V.

Für Mensch und Natur!

Der NABU Fronhausen/Lahn e.V. möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auch in der Gemeinde Fronhausen gibt es eine Vielzahl an erhaltenswerten Landschaftsstrukturen und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten. Diesen Naturraum zu erhalten und weiter zu entwickeln hat sich unsere Gruppe zum Ziel gesetzt.

 Liebe Naturfreund*innen,

am Dienstag, den 04.06.2024 findet der Junistammtisch um 19:30 Uhr in der 
Gaststätte "Zum Adler" in Fronhausen (Gladenbachserstr. 7) statt.

25. Januar - Die Überraschung bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ wartet auf Platz zwei und drei: Während an der Spitze unangefochten der Haussperling steht, wurden in diesem Jahr bei der großen Vogelzählung eine Vielzahl an Kohl- und Blaumeisen gezählt. Beide Meisenarten wurden während des ersten Januarwochenendes deutlich häufiger pro Garten (plus 13 und 9 Prozent) gemeldet als im vergangenen Jahr.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller spricht rückblickend von „romantischen Bedingungen fürs Vogelzählen“. Der Hintergrund: Ein Wintereinbruch während des Zählwochenendes sorgte für frischen Schnee in weiten Teilen Deutschlands, was offenbar auch für viele begeisterte Teilnehmer*innen bei der Vogelbeobachtung sorgte. Über 130.000 Personen meldeten ihre Beobachtungen dem NABU, ein sattes Plus im Vergleich zum Vorjahr. „Das große Interesse an der Natur freut uns sehr“, so Miller. Belohnt wurden die Zählenden außerdem mit insgesamt mehr Vogelsichtungen als noch 2023. Es war viel Betrieb an den Futterplätzen.

 

Die Ergebnisse gibt es hier

 

10. Februar

Freischnitt einer Streuobstwiese

Am 10. Februar haben Mitglieder unserer NABU-Gruppe zusammen mit Bürger*innen aus Oberwalgern eine stark verbuschte Obstbaumwiese bei Oberwalgern wieder frei geschnitten. In dem rund 3,5 stündigen Arbeitseinsatz wurde die seit Jahren nicht gepflegte Wiese von zum Teil hohen Schwarzdornbüschen und Baumaufwuchs befreit. Dabei wurde der Aufwuchs von den 14  Teilnehmer*innen sowohl in mühsamer Handarbeit mit Astscheren und Handsägen, aber auch mit schwerem Gerät, wie Motorsensen und  Motorsägen beseitigt. Unterstützt wurde die Aktion durch den Einsatz eines Gemeindefahrzeugs, mit dem die riesigen Mengen an Schnittgut mithilfe eines Greifers von der Fläche entfernt werden konnten.

Das Team arbeitete hervorragend zusammen, so das wider Erwarten innerhalb des vormittags die  gesamte Fläche vom Bewuchs befreit werden konnte. Die Obstbäume  stehen jetzt wieder frei und die Wiese  soll zukünftig von Schafen beweidet werden, damit ein erneutes Zuwachsen verhindert wird.

Desweiteren wurden in den Obstbäumen vorhandene Nistkästen repariert und auch neue Nistkästen aufgehängt.

Die Obstbäume sollen in naher Zukunft noch einen Pflegeschnitt erhalten. Danach ist die Streuobstwiese als Lebensraum für viele Tiere wieder hergestellt und im Herbst steht einer Obsternte nichts mehr entgegen.

Insgesamt eine sehr gelungene Aktion, die  zwar anstrengend war, aber allen  Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Auch durch die gute Verköstigung mit Getränken, herzhaftem Imbiss und Kuchen in der Pause.

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!

Weitere Bilder zur Aktion finden sich hier

Weißstorchmännchen Peer ist wieder da! - Foto: Stefan Wagner
Weißstorchmännchen Peer ist wieder da! - Foto: Stefan Wagner

 

Peer ist zurück!

 Bereits im 11. Jahr hintereinander ist das Weißstorchmännchen "Peer" Ende Februar an seinen Brutplatz ins Fronhäuser Ried zurückgekehrt!

Am 3. März scheint sich auch ein unberingtes Weibchen eingefunden zu haben. Jedenfalls sind die beiden zusammen über die Wiese unterhalb des Nestes spaziert.

Spannend ist im Moment, dass das Weißstorchnest im Fronhäuser Ried noch von einem Nilganspaar besetzt ist. Das Paar brütet bereits seit einigen Tagen fest! Auch in den Jahren vorher hat es  ein Nilganspaar immer wieder in dem Nest versucht, wurde aber immer von Peer und  seiner jeweiligen Partnerin rausgeworfen. In diesem Jahr scheint es noch nicht so weit zu sein.

Peer hat am 3. März sogar Nistmaterial in einen südlich stehenderen Strommasten eingetragen. Vielleicht hat er aber nur auf eine Partenrin gewartet, um die Nilgänse endlich rauszuschmeißen. Mal schauen, wie es  in den nächsten Tagen weiter geht!