Willkommen beim NABU Fronhausen/Lahn e.V.

Für Mensch und Natur!

Der NABU Fronhausen/Lahn e.V. möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auch in der Gemeinde Fronhausen gibt es eine Vielzahl an erhaltenswerten Landschaftsstrukturen und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten. Diesen Naturraum zu erhalten und weiter zu entwickeln hat sich unsere Gruppe zum Ziel gesetzt.

Im August findet aufgrund der Jahreshauptversammlung am 28.08.2021 kein Stammtisch statt!

Montage der Mehlschwalbennester am Wohnhaus von Elke und Dieter Schwing
Montage der Mehlschwalbennester am Wohnhaus von Elke und Dieter Schwing

Insgesamt 10 neue Mehlschwalbennester montiert!

 

 Am 16. April wurden in Sichertshausen bei den Familien Majewski und Schwing jeweils vier Mehlschwalbennester  montiert. Dort waren schon Nester vorhanden und die neuen Nester sollen weitere Brutplätze zur Verfügung stellen. Die ersten Nester wurden auch schon besiedelt.

Auch in Oberwalgern wurden zwei Mehlschwalbenenster an einem Wohnhaus installiert.

Vielen Dank an alle für ihre Bereitschaft dazu!!!!

Hachborner Jungstorch bei Flugübungen - Foto: Werner Becker
Hachborner Jungstorch bei Flugübungen - Foto: Werner Becker

In Hachborn und Erbenhausen entwickeln sich die Jungstörche prächtig!

 

Nachdem in Fronhausen die Brutsaison endgültig erfolglos war, entwickeln sich die Jungstörche in Erbenhausen und Hachborn hervorragend und die ersten Flugübungen werden schon auf dem Nest veranstaltet. Sie sind bereits recht groß und bald schon flügge. Tolle Bilder von den Hachborner Störchen finden sich im Weißstorchtagebuch 2021.


"Weißstorchtagebuch 2021"

 

Hier der Link zur Storchencam:

http://ebsdorf.net/webcam/

 

 

„Insektentankstelle“ am Bahnhofsvorplatz
„Insektentankstelle“ am Bahnhofsvorplatz

Blühflächen am Bahnhofsvorplatz entwickeln sich!

 

In den letzten Wochen haben Volkmar Höpp und Stefan Wagner im Bereich des Bahnhofsvorplatz viele Stunden mit der Pflege der Rosen- und Storchenschnabelbeete verbracht. Die Rosen wurden geschnitten und Bewuchs entfernt. Auf den noch nicht eingesäten Flächen im Parkbereich bzw. des Kreisels wurden Blühmischungen ausgesät, die sich insbesondere auf der kleinen Fläche im Bereich der Kurzparkplätze bereits schon gut entwickelt haben. Viele Pflanzen sind dort bereits in voller Blüte und  sind für Insekten bereits Anlaufpunkt.

Im Bereich des Kreisels dauert die Entwicklung etwas länger, da die Einsaat witterungsbedingt erst später im Jahr stattfinden konnte. Daher wurden einige Pflanzen dort stehen gelassen, die sich von selbst ansiedelt hatten. Allerdings wirkte die Fläche für den einen oder anderen etwas „unordentlich“, was aber nur einen Übergangszustand darstellt. Bei der Auswahl des Saatguts wurde bewusst darauf geachtet, dass es sich um regionale Blühpflanzen handelt, die auch an trockenen Standorten wachsen können. Dadurch soll sich eine natürliche, regional typische Pflanzenvegetation dort entwickeln. Auch trockene Phasen können diese überstehen, ohne gewässert zu werden. Es wurde auch bewusst auf nicht einheimische, extrem bunte Blumenmischungen verzichtet, da diese meist eine besondere Pflege benötigen und meist im Laufe der Zeit durch einheimische Pflanzen verdrängt werden. Außerdem sind unsere heimischen Insekten speziell an einheimische Blütenformen angepasst, so dass die oft „bunten Blumen“ nur von wenigen Insekten genutzt werden können.

Bis sich die Fläche in eine (noch) attraktive(re) Blühfläche entwickelt hat, wird es aber noch einige Zeit brauchen. Wir werden jedenfalls durch gezielte Pflanzungen und durch gezielte Entnahmen den Prozess begleiten.