Neuer Storchenmast im Fronhäuser Ried

05.03.2019

Fronhäuser Ried:

Nach der gestrigen Katastrophe hat sich heute alles zum Guten gewendet. Uli Zick hat am Morgen mit einem Bagger das Loch vorbereitet und es wurden letzte Feinheiten am Nest erledigt. Ab 16:00 Uhr dann wurde der Mast mit Hilfe von zwei Traktoren von Walter Brede und Burkhard Becker vorsichtig in das Loch abgelassen und aufgestellt. Nachdem der Mast ausgerichtet war, wurde er von vielen fleißigen Händen (Carsten Busse, Volkmar Höpp, Friedrich-Karl Menz, Walter Brede, Burkhard Becker, Stefan Wagner) fest im Boden eingebuddelt. Zum Abschluss wurde über eine Leiter in einer Frontladerschaufel noch loses Nistmaterial mit Hilfe eines Eimers von Burkhard in akrobatischer Manier ins Nest buxiert (siehe Bilder unten) Fertig!!!!

Nachdem wir die Szenerie geräumt hatten, kam nun das bange Warten, ob das neue Nest von den beiden angenommen wird. Die haben uns übrigens den ganzen Tag begleitet und beäugt, was wir dort treiben. Man hatte fast das Gefühl, die Beiden wissen, was wir dort für sie veranstalten.

Dann spannten uns die Beiden aber doch auf die Folter. Zunächst gingen sie in Seelenruhe der Nahrungssuche auf einem benachbarten Acker nach. Nach 30 Minuten wollten wir abfahren, doch just in diesem Moment starteten sie Richtung Nest! Aber was war das? Mehrere Anflüge an das Nest und oben drüber - aber keine Landung im Nest?????? Anschließend sogar Abflug nach Norden außer Sichtweite. Frust!!!

Sollte ihnen die etwas lückige Struktur des geflochtenen Nestes nicht zusagen....?

Erst mal einen Kaffee und ein Stück Kuchen und schauen, wie es weiter geht - dabei ständig den Blick aus dem Fenster, ob sich am Nest was tut. Aha, erneuter Anflug - wieder kurz vorm Landen abgedreht und auf der Nachbarwiese gelandet zum Ruhen.

Erste Fehleranalysen und Verbesserungsideen mit unserem ehemaligen Vorsitzenden Björn Behrendt, der der Aktion auch beiwohnte, und Friedrich-Karl Menz wurden durch einen erneuten Anflug unterbrochen und endlich um 18:28 Uhr landeten beiden Störche auf dem Nest und verharrten dort, etwas skeptisch das Nest begutachtend, bis zum letzten Licht. Geschafft!!! Yippie!!! Ende gut, alles gut!  Dank an alle, die so schnell mit Tatkraft, Maschinen- und Materialeinsatz mtigeholfen haben! Hoffentlich wissen Peer und Wiebke das zu schätzen und beglücken uns in den kommenden Monaten mit erfolgreichem Brutgeschehen!